Information ZV TAWEG zu Fördermitteln für die Modernisierung von Kleinkläranlagen

Jetzt Fördermittel für die Modernisierung Ihrer Kleinkläranlage sichern!
– jährlich über 75 Anträge förderfähig –

Wiederkehrend informierte der ZV TAWEG in den vergangenen 10 Jahren über die Fortschreibung seines Abwasserbeseitigungskonzeptes (ABK). Neben der Ausweisung der bestehenden und der perspektivischen Erschließung, werden unter anderem auch die Gebiete benannt, in welchem dauerhaft keine zentrale Abwasserreinigung aus wirtschaftlichen und/oder technischen Gesichtspunkte realisierbar erscheint.

Um jedoch die so genannten Schutzziele „Gewässerschutz und Gesundheitsschutz“ sicher zu stellen, wird der Betrieb vollbiologischer Kleinkläranlagen gemäß dem Stand der Technik in diesen Gebieten unumgänglich sein und ist vom Gesetzgeber gefordert.

Der Freistaat Thüringen hat zu diesem Zweck eine entsprechende Fördermittelrichtlinie (mit aktueller Gültigkeit bis zum 31.12.2023) aufgelegt, welche in den benannten Gebieten eine Förderung in Aussicht stellt. So können beispielsweise Zuwendungen für den Neubau einer biologischen Kleinkläranlage in Höhe von 2.500 € (Grundförderung für eine 4-Einwohner-Anlage) oder für die Nachrüstung einer alten Grube (Grundförderung 1.250 € für eine 4- Einwohner- Anlage) beantragt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit zur Inanspruchnahme eines zinsgünstigen Darlehens. Im Zuständigkeitsgebiet des ZV TAWEG werden derzeit jährlich über 75 Anträge als förderfähig anerkannt.

Nutzen Sie die Chance und sichern Sie sich eine entsprechende Förderoption, wenn Sie in einem solchen Gebiet wohnen. Auf unserer Webseite (www.taweg-greiz.de) ist das ABK zur Einsichtnahme abgelegt.

Für das Jahr 2022 ist die Annahme der Fördermittelanträge beim ZV TAWEG noch bis in die vorletzte Septemberwoche möglich, da die Weiterleitung an die Thüringer Aufbaubank bis zum 30.09. erfolgt sein muss. Wir geben Ihnen Auskunft bzgl. Ihrer technischen und rechtlichen Fragen. Darüber hinaus begleiten wir Sie im Fördermittelverfahren in Zusammenarbeit mit den Behörden und der Thüringer Aufbaubank.

Gerne stehen wir Ihnen im persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung. Zur Terminvereinbarung stehen wir telefonisch unter Tel.: 03661/617 0 oder per E-Mail an info@taweg-greiz.de bereit.

ZV TAWEG | 15.07.2022

Erarbeitung der Regionalen Entwicklungsstrategie (RES) „Greizer Land“ 2023-2027

Die neue EU-Förderperiode hat begonnen. Der Verein „LEADER Aktionsgruppe Greizer Land“ e.V. (RAG) wird auch in den kommenden Jahren die Entwicklung des ländlichen Raumes aktiv begleiten. Die Neuauflage der LEADER-Förderung bedeutet für die Region „Greizer Land“ neue strategische Impulse für den ländlichen Raum zu erarbeiten, um diese bis Ende 2030 umsetzen zu können.

Der LEADER-Prozess zielt dabei unter anderem auf die Themenfelder Wertschöpfung, Daseinsvorsorge, erneuerbare Energien und auf die touristische Entwicklung ab. Für kreative Ideen zu diesem Themenbereich oder auch darüber hinaus ist die Region „Greizer Land“ in besonderem Maße offen. Parallel zum LEADER-Prozess haben die Menschen im Landkreis Greiz in der vergangenen Förderperiode mit Unternehmergeist und vielen kreativen Ideen auch im Modellvorhaben Land(auf)Schwung maßgeschneiderte regionale Lösungsansätze für die Zukunft des ländlichen Raumes erarbeitet und umgesetzt. Von den dabei gemachten Erfahrungen kann die gesamte Region „Greizer Land“ profitieren.

Im Rahmen des LEADER-Programmes sollen nun bis Mitte Oktober 2022, gemeinsam mit den regionalen Partnern aus Kommunen, Wirtschaft und den Vereinen, Handlungsfelder und Projektideen für die neue RES erarbeitet werden. Träger von LEADER sind die „Regionalen Aktionsgruppen“ (RAG), die sich gleichberechtigt aus engagierten Menschen vor Ort, Vertreterinnen und Vertretern von Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialpartnern, Kommunen, Vereinen und Kirchen zusammensetzen.

Wesentliches Ziel der Landespolitik Thüringens besteht darin, die ländlichen Regionen unter Berücksichtigung ihrer unterschiedlichen Potenziale als Lebens- und Wirtschaftsräume zu erhalten und weiter zu entwickeln. Für die Umsetzung der LEADER Strategien stehen in Thüringen in der Förderperiode 2023 bis 2027 vorbehaltlich der Bereitstellung von Haushaltmitteln durch den Haushaltgesetzgeber- Fördermittel im Umfang von voraussichtlich 40 Mio. Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Vereine, Unternehmen, Landwirtschaftsbetriebe Privatpersonen und Kommunen. Zum derzeitigen Stand wird an einer Regionalen Entwicklungsstrategie gearbeitet.

Nach dem Auswahlverfahren wird es dann möglich sein,  ab 2023 Projekte nach dem jeweiligen Projektaufruf bei der RAG einzureichen. In der Regel werden die eingereichten Projekte nach einem Auswahlverfahren mit bis zu 75% gefördert.

 

Den Projektbogen können Sie hier herunterladen.

Neustart-Bonus für Sportvereine kommt

Tischner: „Wichtige Anschub-Hilfe nach Corona“
Erfurt – Der von der CDU-Fraktion in den Haushaltsverhandlungen 2022 durchgesetzte Neustart-Bonus für Sportvereine wird endlich von der Landesregierung ausgezahlt. Zwei Million Euro stehen für Sportvereine, die Mitglied im Landessportbund (LSB) sind, bereit. „Mit dem Neustartbonus setzen wir einen finanziellen Impuls und honorieren sowohl die wertvolle Arbeit in unseren Vereinen als auch das große Engagement vor Ort, insbesondere Kinder und Jugendliche wieder für den Vereinssport zu begeistern“, machte der Landtagsabgeordnete und Leiter des CDU-Arbeitskreises Bildung und Sport, Christian Tischner, anlässlich der jetzt in Kraft tretenden Förderrichtlinie deutlich.
„Wir verstehen die Mittel als eine Art Aktivierungsprämie, um nach der schweren Corona-Zeit jetzt die individuelle Vereinsentwicklung und die Mitgliedergewinnung zu unterstützen“, so Tischner weiter. Mit den bisherigen Hilfen seien Lücken gestopft worden. Nun ginge es darum, den Re-Start anzukurbeln. „Mit dem Bonus stärken wir die Vereinslandschaft in Thüringen. Ziel muss es sein, den coronabedingten Mitgliederschwund der Sportvereine längerfristig ausgleichen zu können“, erklärte der CDU-Politiker. Ausgezahlt werden soll die Summe über den LSB gestaffelt anhand der Mitgliedsstärke des Vereins. Die Staffelung reicht von 15.000 Euro für große Vereine mit mehr als 2000 Mitgliedern in neun Stufen bis zu kleinen Vereinen bis 50 Mitglieder, die 200 Euro erhalten. In den rund 3300 Thüringer Vereinen sind knapp 350.000 Mitglieder organisiert – vor Corona waren es noch fast 20.000 Mitglieder mehr.

ZUM PROGRAMM:

Wer wird gefördert?

Die einmalige Förderung können alle zuwendungsfähigen Mitgliedsvereine beantragen – je nach Mitgliederanzahl (Stichtag Bestandserhebung 01.01.2022) erfolgt eine Staffelung der Förderhöhe.

Anzahl Mitglieder im Verein: einmalige Fördersumme:
>2000: 15.000 €
1501-2000: 10.000 €
1001-1500: 7.500 €
751-1500: 5.000 €
501-750: 3.500 €
251-500: 2.000 €
101-250: 1.000 €
51-100: 500 €
0-50: 200 €

Bei der Festlegung der Förderhöhen wurde bedacht, dass es Vereine gibt, welche aufgrund von fehlender Fördervoraussetzungen, wie z.B. fehlender Freistellungsbescheide, Mitgliedsbeitragsschulden, fehlenden Fachverbandszugehörigkeiten, etc., keinen Anspruch auf eine Förderung haben werden. Das Budget soll aber vollständig ausgeschöpft werden.

Was wird gefördert?

Der Neustartbonus fördert verschiedene allgemeine Vereinsaktivitäten wie die Anschaffung von Sportgeräten und -materialien, Kosten bei der Durchführung des Trainings- und Wettkampbetriebs sowie Aufwandsentschädigungen und Honorare von ehrenamtlichen Übungsleiter*innen und Trainer*innen. Denn auch strukturell haben die Vereine aktuelle Herausforderungen zu bestehen – etwa bei der Bindung und Gewinnung von Ehrenamtlichen.

Wie erfolgt die Beantragung?

Das Verfahren für diesen Neustartbonus kommt dem Verwaltungsaufwand aus dem Projekt „Vereinsförderung“ gleich und besteht aus Antragsstellung, Zuwendungsbewilligung und einfachem Verwendungsnachweis.

Der Antrag muss im Original beim jeweiligen Kreis- und Stadtsportbund eingereicht werden. Der Maßnahmezeitraum für geförderte Ausgaben ist

der 9. Juni 2022 bis 31. Dezember 2022.

Es werden nur Ausgaben in diesem Zeitraum anerkannt. Die Zuwendung liegt bei maximal 80 Prozent der Gesamtkosten, der Eigenanteil beträgt daher 20 Prozent. Fördermittel müssen 8 Wochen nach Erhalt ausgegeben sein, Eine weitere Förderung aus Landesmitteln für denselben Zweck ist ausgeschlossen. Die entsprechenden Zuwendungsmitteilungen werden ab Oktober 2022 an die Sportvereine versendet. Bis Februar 2023 muss ein Verwendungsnachweis erfolgen.

Die Beantragung muss bis zum 31. August 2022 erfolgen.

Quelle: LSB Thüringen

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