Vodafone schließt weitere Lücke im Mobilfunknetz

erstellt am: 27.05.2021 | Kategorie(n): Allgemein

Zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung errichtet die Vodafone GmbH derzeit einen zirka 40 Meter hohen Stahlgittermast an der Mohlsdorfer Gänseleite.

Durch den neuen Sendemast wird sich die Versorgung für mobiles Telefonieren (bekannt als GSM bzw. 2G) und mit schnellen mobilen Datenzugängen (LTE/4G) vor allem im Bereich Mohlsdorf, Reudnitz, Gottesgrün und Kahmer erheblich verbessern. Solche Funkmaste werden stets so geplant, dass sie bei Bedarf durch weitere Betreiber mitgenutzt werden können. Dies ist auch hier der Fall. Damit werden Eingriffe in die Natur minimiert und das Landschaftsbild geschont.

Nicht erst in den vergangenen zwölf Monaten hat sich gezeigt, wie wichtig moderne und leistungsfähige Kommunikationsnetze gerade auch im ländlichen Raum sind – im beruflichen und privaten Alltag, für Bürger und Unternehmen, Verwaltungen, die Pflege und das Gesundheitswesen, Vereine und nicht zuletzt für die Teilhabe jedes Einzelnen an Bildung und Information. Mit dem Vorhaben von Vodafone wird eine bisher bestehende Versorgungslücke geschlossen und die Zusage gegenüber der Politik eingelöst, den Netzausbau weiterhin mit hohem Tempo voranzutreiben.

Die Inbetriebnahme der Technik soll nach den derzeitigen Planungen im Verlauf dieses Jahres erfolgen.

Natürlich ist der neue Sendemast auch für die digitale Zukunft gerüstet: Die Funkfrequenzen, die hier zum Einsatz kommen, erlauben die gleichzeitige Nutzung für den superschnellen Mobilfunk (5G). So werden nicht nur Kunden mit herkömmlichen LTE-Smartphones vom Mobilfunk-Ausbau profitieren, sondern auch Nutzer, die auf hohe Datenraten und schnelle Reaktionszeiten angewiesen sind – im heimischen Büro, der „digitalen Arztsprechstunde“ genauso wie beim „vernetzten Fahren“ der Zukunft.

Selbstverständlich werden alle mit dem Vorhaben zusammenhängenden Anforderungen eingehalten. Dazu gehört auch der Schutz von Personen im Umfeld der Sendeanlage. Jede ortsfeste Funkanlage mit einer Leistung von mehr als zehn Watt benötigt deshalb zwingend eine Genehmigung. Zuständige Aufsichtsbehörde ist hier die Bundesnetzagentur. Anhand der geplanten Anlagendaten und unter Zugrundelegung der maximalen Summen-Sendeleistung legt die Behörde Sicherheitsabstände fest, die für den gesamten Standort gelten. Diese unterscheiden sich aufgrund der Richtwirkung der eingesetzten Antennen. Sie betragen für diesen Standort ca. fünfzwanzig Meter direkt vor den Antennen und acht Meter ab Antennenunterkante zum darunterliegenden Bereich. Außerhalb dieser Abstände ist der dauerhafte Aufenthalt für alle Personen unbedenklich, unabhängig vom Alter oder Gesundheitszustand. Da sich die Sendeantennen in einer Höhe von 40 Metern befinden werden diese Schutzabstände klar eingehalten. Damit ist der sichere Betrieb der Sendeanlage jederzeit gewährleistet.

Die festgelegten Abstände basieren auf international anerkannten, wissenschaftlich fundierten Vorgaben und deren fortlaufender Bewertung. In einer Zusammenfassung der jüngsten Einschätzungen durch unabhängige Experten betont die Bundesregierung in ihrem aktuellen Bericht an den Deutschen Bundestag vom 30. November 2018 daher: „Auch auf der Basis der neueren Ergebnisse kann festgestellt werden, dass durch die geltenden Grenzwerte der 26. BImSchV die Bevölkerung ausreichend vor gesundheitlichen Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder geschützt ist“.

Helmut Zeitz, Senior Experte Mobilfunk und Umwelt, Vodafone GmbH

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